Bücherliste

Stand August 2015.
Zusammengestellt von der Hand-in-Hand Selbsthilfegruppe.
Diese Bücher können über Alex Sommer auch ausgeliehen werden!

  1. „Irgendwie Anders“
    Kathryn Cave und Chris Riddell, Oetinger-Verlag
    UNESCO-Preis 1997, ISBN 3-7891-6352-X

    So sehr er sich auch bemühte wie die anderen zu sein, Irgendwie Anders war irgendwie anders. Deswegen lebte er auch ganz allein auf einem hohen Berg und hatte keinen einzigen Freund. Bis eines Tages eins seltsames Etwas vor seiner Tür stand. Das sah ganz anders aus als Irgendwie Anders, aber 3es behauptete, genau wie er zu sein…

  2. „Das kleine ICH-BIN-ICH“
    Mira Lobe und Susi Weigel, Jungbrunnen-Verlag
    Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis, ISBN 3-7026-4850-X

    Auf phantastische Weise wird in diesem Buch die Geschichte einer Identitätsfindung erzählt. Ein kleines buntes Tier, das glücklich und zufrieden durchs Leben geht, bis sich ihm plötzlich und unverhofft die Frage stellt: „Wer bist denn Du?“, zeigt uns auf rührende, humorvolle und liebevolle Weise, wie es zu sich selbst findet. Auf seiner Suche nach der Antwort erfährt es Zurückweisung, Unfreundlichkeit und Spott, aber auch Hilfsbereitschaft und Wohlwollen. Am Ende seines Weges kann nur das Tier selbst sich die Antwort auf diese Frage geben, denn es erkennt: „Ich bin ich“, es gibt mich nur einmal und genau so, wie ich bin, ist es gut.

    Hier wurde uns Eltern ein starkes Buch zur Hand gegeben. Es hilft uns, unseren Kindern deutlich zu machen, dass sie einmalig und einzigartig sind, dass sie so wie sie sind, liebenswert und wichtig sind und dass es jedes Lebewesen in seiner ganz eigenen Art zu achten gilt.

  3. „Das Vier-Farben-Land“
    Gina Ruck-Pauquèt und Ulrike Baier
    OZ Velber-Verlag ISBN 3-89858-046-6

    Das Vier-Farben-Land bestand aus vier Teilen: In einem Teil war alles grün, im zweiten war alles rot. Im dritten gelb und im vierten blau. Die Häuser, die Bäume und auch die Menschen. Und alle fanden nur ihre eigene Farbe schön, dachten in ihr und träumten in ihr. Allein die ganz kleinen Kinder waren bunt. Aber auch sie nahmen bald die Farbe ihrer Umgebung an. Nur bei Erbs war das anders. Der Junge fand alle Farben schön. Und so kam es, dass er eines Tages in die Mitte des Landes lief und die gelben, grünen, roten und blauen Kinder zusammenrief…

    Ein Bilderbuch in den Farben unserer Welt. Mit einer großen Botschaft: Sei offen für andere – dann wird das Leben bunt und reich.

  4. „Susi lacht“
    Jeanne Willis und Tony Ross
    Lappan-Verlag ISBN 3-89082-252-5

    Susi lacht und singt, tanzt und schwimmt. Oft rechnet Susi richtig, aber hin und wieder auch falsch. Manchmal ist Susi frech und manchmal auch traurig. Meistens aber ist Susi genauso fröhlich und ausgelassen wie alle anderen Kinder auch…

    In diesem Bilderbuch greift Tony Ross – gewohnt einfühlsam und ohne falsche Sentimentalität – ein wichtiges Thema auf, das uns alle betrifft.

  5. „Sei nicht traurig, kleiner Riese“
    Anne Steinwart und Pia Eisenbarth
    OZ Velber-Verlag ISBN 3-89858-045-8

    Jaschek war der Kleinste im Land der Riesen. Er mochte keine rauen Spiele und wurde von den großen Riesen oft ausgelacht. Da ging Jaschek fort, um Freunde zu suchen, und kam ins Land der Kleinen Leute. Als die den Riesen sahen, liefen sie vor Angst davon. Nur Edda, ein kleines Mädchen, blieb da…

    Ein wunderbares Bilderbuch, das vom Anderssein, vom Großsein und Kleinsein, von Schwäche und Stärke, von Traurigkeit, Freude und Freundschaft erzählt.

  6. „Olaf, der Elch“
    Volker Kriegel
    Heyne-Verlag, Eine Weihnachtsgeschichte ISBN 978-3-453-40106-8

    Die Geschichte einer wundervollen Freundschaft vom einschaufeligen Elch Olaf und dem einäugigen Weihnachtsmann

  7. „Seine eigene Farbe“
    Leo Leonnie
    Verlagsgruppe Beltz & Gelberg ISBN 978-3-407-77041-7

  8. „Groß, Klein, Dick, Dünn – Ich mag mich, wie ich bin!”
    Emma Brownjohn
    Gabriel Verlag ISBN 3-522-30044-0

    Kein Mensch ist wie jeder andere. jeder Körper ist einmalig und jeder Mensch ist etwas Besonderes!

    Es gibt dicke, dünne, große, kleine Menschen.

    In diesem Buch kannst Du mehr darüber erfahren, wie unterschiedlich wir alle aussehen. Du wirst Dich selbst besser kennen lernen und feststellen, dass niemand auf der ganzen Welt so aussieht wie du!

    Ein Buch mit phantastischen Spielelementen.

  9. „Fünf Kinder hatte Mama Maus“
    W.Holzwarth + Ch.Bretschneider
    Tivola Verlag ISBN 3-934789-24-1

    Fünf Kinder hatte Mama Maus – vier sahen gleich, eins anders aus. Über das Anderssein und darüber, die eigenen Stärken zu entdecken.

  10. „Primel“
    Marliese Arold + Annet Rudolph
    Parabel-Verlag ISBN 978-3-7898-1011-4

    Wer kann schon einen Hasen mit Zahnlücke leiden, der noch dazu lispelt?, denkt Primel und versucht vergeblich, seine riesengroßen Hasenzähne zu verstecken. Zum Glück gibt es Balduin und Charlotte. Und sie mögen Primel genau so, wie er ist.

  11. „Lieber Arm ab als arm dran“
    Rainer Schmidt
    Goldmann-Verlag, ein Buch für Erwachsene ISBN 978-442-17171-2

    Mit den eigenen Grenzen umgehen und ein glückliches Leben führen.

    Rainer Schmidt kam ohne Unterarme und mit einem verkürzten rechten Oberschenkel zur Welt. Inzwischen ist er einer der erfolgreichsten deutschen Tischtennisspieler. Mit seiner erstaunlichen Lebensgeschichte macht der Leistungssportler und Pfarrer allen Menschen Mut, gewinnbringend mit persönlichen Grenzen umzugehen und sein Glück zu finden. Wichtig ist, die eigenen Potentiale auszuschöpfen!

  12. „Was wollen die denn hier?“
    Susanne Smajić
    Annette-Betz-Verlag, ISBN 978-3-219-11324-2

    Molly und Charlotte beobachten voller Misstrauen, wie zwei wilde Gestalten ins Nachbarhaus einziehen. Sie sehen gefährlich aus und haben struppiges Fell. Sind die beiden vielleicht Seeräuber? Dann gerät Molly in ein schweres Gewitter… Ob sie bei den Nachbarn unterschlüpfen kann?

    Molly bemerkt, dass man seine Mitmenschen erst besser kennenlernen muss, bevor man sich eine Meinung über sie bildet.

  13. „Mama, Papa und Zanele“
    Tanja Jeschke, Jutta Garbert
    Gabriel-Verlag, ISBN 978-3-522-30115-2

    Mama, Papa und Zanele gehören fest zusammen. Dabei kennen Sie sich noch gar nicht so lange. Zanele ist nämlich in Afrika geboren und brauchte dringend neue Eltern. Mama und Papa haben vor Freude getanzt, als sie das gehört haben, und sich ganz schnell auf die Reise gemacht. – die Geschichte einer Adoption voll Zärtlichkeit und Humor

  14. „Der Hase mit der roten Nase“
    Helme Heine
    Middelhauve-Verlag, ISBN 978-3-787-69224-8
  15. „Der Rabe, der anders war“
    Edith Schreiber-Wicke, Carola Holland
    Thienemann-Verlag, ISBN 3-522-43158-8

    „Der bunte Rabe saß auf seinem gewohnten Ast und half der Sonne beim Untergehen. Da merkte er zum ersten Mal, dass die Raben links von ihm und rechts von ihm ein Stück weggerückt waren.“ Das darf doch nicht wahr sein: nur weil er anders aussieht, wollen die schwarzen Raben den bunten nicht mehr!

  16. „Ein Geburtstag“
    Doris Meißner-Johannknecht, Melanie Kemmler
    Bajazzo-Verlag ISBN 978-3-907588-89-5

    Morgen kommst du. Es ist unser Geburtstag. Wir bekommen eine Geburtstagstorte – wie jedes Jahr. Und wie immer puste ich die Kerzen aus, weil du das nicht kannst

  17. „Meine Füße sind der Rollstuhl“
    Franz-Joseph Huainigg, Verena Ballhaus
    Annette-Betz- Verlag ISBN 3-219-11097-5

    „Was ist das, ‚behindert’?“, fragt Anna. „Das ist zum Beispiel, nicht gehen zu können“, sagt Margit. „Wir müssen nicht spazieren gehen, wir können spazieren fahren“, erklärt Sigi.

    Er stellt sich hinten auf Margits Rollstuhl und die beiden sausen die Straße hinunter. Die Leute schauen. Doch das macht Margit nichts aus. – Eine Geschichte über Behinderung, Anderssein und Toleranz.

  18. „Wo bist du?“
    Sonja Egger
    Baumhaus Verlag, ISBN 3-8339-0450-X

    Ein kluges Bilderbuch, das spielerisch vermittelt, trotz Hindernissen andere zu schätzen und zu achten. Umkehrbuch: Zwei Geschichten in einem Buch – von zwei Seiten aus zu lesen, führen sie in der Mitte zum gemeinsamen Happy End!

  19. „Leben ist Freude“
    Hirotada Ototake
    Nymphenburger Verlag, ISBN 3-4850-0858-3

    Die Kirschbäume sind voll erblüht, die Sonne scheint sanft. Ein milder Tag. So beginnt dieses Buch. Es handelt von einem Jungen im Jahre 1976 geboren und von der Natur etwas benachteiligt. Er wurde ohne Arme und Beine geboren und versucht trotzdem oder gerade deshalb sein Leben zu gestalten. Er gibt all denen Mut, die trotz Behinderung durchs Leben kommen müssen und wollen und auch den Menschen, die zwar mit den besten Voraussetzungen geboren wurden aber trotzdem verzweifelt und mit geschlossenen Augen durch das Leben gehen. Er zeigt wie man jeden Tag genießen kann und Freude auch an einem Leben im Rollstuhl haben kann.

  20. „So bin ich geboren – das Schicksal einer Malerin ohne Arme und Beine“
    Denise Legrix
    Herderbücherei. ISBN 3-451-07895-3

    …und doch als Mensch geboren, als Mensch ohne Gliedmaßen, ohne Arme und Beine. Von diesem schweren Schicksal erzählt Denise Legrix, eine Frau, die mit Willenskraft und gesundem Optimismus in dieser fast ausweglosen Situation ihr Leben meisterte. Sie ist heute eine angesehene Malerin und Schriftstellerin. Sie will keinen Sensationsbericht geben, obwohl ihr Leben sensationell genug ist. „Sie schrieb einfach, um sich als Mensch zu dokumentieren, um Leidensgenossen zu trösten, zu beraten, aufzumuntern und ihnen zu sagen, dass auch ein Leben wie das Ihre seine Sendung hat, und Aufgaben zu lösen imstande sei“, schrieb die „Neue Zürcher Zeitung“. Dieses Buch wendet sich aber auch an die Gesunden. Ihnen zeigt es, wie sie helfen können, indem sie den Behinderten ohne falsches Mitleid in das Leben einbeziehen, ihm das Bewusstsein geben, als Mensch zu leben.

  21. „Der R-Faktor – das Geheimnis unserer inneren Stärke“
    Micheline Rampe
    Knaur Verlag, ISBN 978-3-426-87260-4

    Wir alle haben in unserem Leben mit Krisen und Niederlagen zu kämpfen. Doch scheinbar gelingt es manchen, gestärkt aus solchen Situationen hervorzugehen, während andere daran zerbrechen. Neuesten Forschungserkenntnissen zufolge hängt es von der Resilienz, unserer inneren Widerstandskraft, ab, ob wir erfolgreich mit Herausforderungen umgehen können. Der Resilienz-Faktor beruht auf sieben Säulen: Optimismus, Akzeptanz und Zielorientierung sowie den Fähigkeiten, die Opferrolle zu verlassen, Verantwortung zu übernehmen, Netzwerke zu nutzen und die Zukunft zu planen.

    Dieses anschaulich geschriebene Buch beinhaltet einen Test, mit dem man den eigenen R-Faktor bestimmen kann.

  22. „Dysmelie – Angeborene Gliedmaßenfehlbildung/-en; Ein Hand- und Fußbuch“
    Ilse Martin
    Homo-Mancus-Verlag Maintal,, ISBN 978-3-9814104-3-3

    Wenn ein Mensch mit fehlenden oder fehl gebildeten Gliedmaßen das Licht der Welt erblickt, bedeutet das zunächst für Eltern ein Umdenken und Einstellen auf die Herausforderungen eines Lebens mit einer Dysmelie. Das Buch ist Ratgeber, Nachschlagewerk und Informationsbuch für Eltern, weitere Angehörige von Kindern mit einer Dysmelie, aber auch für selbst von Dysmelie Betroffene, Erzieher, Lehrer und Andere, die mit diesem Themenkomplex befasst oder an der Thematik der Dysmelie interessiert sind.

    Es beginnt mit der Definition – was bedeutet Dysmelie, welche Faktoren und Ausprägungen bestimmen diese Behinderungsart. Weitere Kapitel befassen sich mit den Ursachen von Dysmelie, operativen Eingriffen, Prothesenanwendung und historischen Fakten. Der Blick auf Dysmelie aus Eltern- und Eigenperspektive (individuelle Entwicklungsprozesse) und die Einbeziehung von Geschwistern (Schattenkinder) werden thematisiert. Des Weiteren werden korrespondierende Themenbereiche behandelt, wie Erfahrungen mit Ärzten und Krankenkassen, Mobbing, Resilienz, das eigene und fremde Körperbild, Dysmelie aus Kindermund, Blicke – Starren, Berufswahl, verschiedene Alltagsaktivitäten im Blick, diverse Hilfsmittel in der Alltagsanwendung, Thema Fahrerlaubnis, Musik, Sport und Hände. Ergänzend dazu findet man Einblicke in die Leben bekannter Persönlichkeiten mit Dysmelien; Hinweise zum Austausch unter Betroffenen.

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